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Tansania

Reibungslose Organisation in der ungewöhnlich schwierigen Zeit

Hallo Frau Sears,

entschuldigen Sie bitte das späte Feedback zu unserer schönen Reise nach Tansania im September 2020, aber der Alltag in Deutschland hat einen leider schnell wieder eingeholt und es war schwer ausreichend Ruhe zum Niederschreiben des Erlebten zu finden.

Vorab unsere Ansprüche oder Vorstellungen wurden bezüglich der Safari als auch dem Strandurlaub auf Sansibar übertroffen.

Das Thema mit dem negativen Corona-Test, der bei der Einreise vorzuzeigen ist, haben wir mit der Durchführung einen Testes am Flughafen Frankfurt abhaken können. Das Testergebnis wurde innerhalb von 9 Stunden bekannt gegeben. Beim Flug mit Qatar Airways wurde auf zusätzliche Sicherheit durch Tragen eines Plastik-Visiers neben dem allgemeinen Mund-Nasen-Schutz (MNS) geachtet. Dadurch war auch der Verzehr von Getränken und Speisen während des Fluges möglich.

Am Flughafen von Kilimandscharo wurden wir von unserem Guide Frank (von Predator Safaris), freundlich in Empfang genommen. In Tansania müssen die Tour-Guides auf den öffentlichen Straßen beim Transport von Touristen einen MNS tragen, was auch regelmäßig durch die Polizei kontrolliert wird. In unserem Jeep waren wir beide allein mit unserem Guide unterwegs.

Vor dem Check-In bei den Hotels/Lodges musste man sich an einem mobilen Waschbecken die Hände mit Seife waschen und es wurde ein Infrarot-Temperatur-Messung durchgeführt. Mehr als 1-5 Zimmer waren während unserer Aufenthalte nie besetzt. Das Personal war immer freundlich und aufgeschlossen. Die Kellner tragen ebenfalls immer einen MNS währende der Bedienung. Das Essen in Form eines Mehrgänge-Menüs, bei dem man auch zwischen verschiedenen Gerichten wählen kann, war qualitativ gut und sehr lecker. Die Hotels/Lodges bestehen meist aus gut ausgestatteten, geräumigen Häuschen in afrikanischem Flair.

Auf den Safaris wurden wir nie enttäuscht, im Gegenteil, an allen 5 Nationalpark-Tagen (Lake Manyara, Ngorongoro Krater und Serengeti) konnten wir durchgängig die vielen verschiedenen Tierarten beobachten. Andere Jeeps waren in dem Zeitraum unseres Besuches eher eine Seltenheit. Die sehr private Tour gab viel Platz für Flexibilität und Individualität, sprich wenn man eine Herde von Elefanten über einen längeren Zeitraum beobachten wollte, war dies nie ein Problem. Unser Guide hatte auch zu fast jedem Tier und Nationalpark bzw. Umgebung die passenden Informationen und Geschichten parat.

Beim anschließenden Inlandsflug von Arusha nach Sansibar mit der Fluggesellschaft „Precision Air“ wurde nicht ganz so großer Wert auf das Tragen eines MNS gelegt. Passagiere ohne Mund-Nasen-Schutz wurden auch nicht von den Stewardessen zum Tragen eines solchen aufgefordert. Ebenso nicht im Bustransfer vom Flugzeug zum Terminal.

Auf Sansibar angekommen wurde der Transfer vom Flughafen zum Hotel mit einem deutsch-sprachigen Guide bestens organisiert. Das Hotel „Zawadi“ hat uns beim Betreten der offenen Lobby / Rezeption mit dem Blick auf Meer schon in Urlaubsstimmung versetzt. Nichtsdestotrotz konnte die Villa (Eine von 12) von der Schönheit, Ausstattung und Privatsphäre nochmal einen drauf setzten.
Das Essen in Form von Mehrgänge-Menüs war phänomenal und es haben mehrfach Event-Diners (z.B. am Pool oder Strand etc.) stattgefunden. Das gesamte Personal war immer freundlich und aufgeschlossen.

Leider geht so ein schöner Urlaub immer schneller vorüber als einem lieb ist. Dies wird definitiv nicht unser letzter Afrika-Urlaub gewesen sein. Ich danke Ihnen nochmal vielmals für die Möglichkeit dieser Reise und die reibungslose Organisation in der ungewöhnlich schwierigen Zeit.

Schöne Grüße

Sven & Sarah

Photo by Eelco Böhtlingk on Unsplash